US-Wahl

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Wird eine schwarze Frau US-Präsident?

Zum ersten Mal könnte eine schwarze Frau die US-Wahl gewinnen. Wer ist Kamala Harris und was würde sie im Falle ihres Sieges in Sachen Krieg und Abtreibung tun?

Kamala heißt Lotusblüte

In Thuslasendrapuram wird gefeiert: Blumen im Tempel, Feuerwerk am Himmel. Denn in dem indischen Dorf ist Kamala Harris geboren. Kamalas Mutter ging zwar früh in die USA und wurde Brustkrebsforscherin. Aber hier ist die Lotusblüte eine von ihnen. Gabriele Vensky berichtet.

US-Wahl: Frauen hätten Biden gewählt

Junge wie alte weiße Männer haben sich auch diesmal wieder für den röhrenden Hirschen entschieden. Zwei von drei wählten Trump. Und die Frauen? Hätten nur schwarze Frauen gewählt, hätte Trump gar nicht erst antreten müssen. 91 Prozent stimmten für Biden. Bei den weißen Frauen sieht das schon anders aus.

Donald macht Hillary glücklich!

Bei ersten Blitzumfragen nach dem TV-Duell sehen 60 % Clinton vorne, aber nur 27 % Trump. Sie punktete mit Gelassenheit und Sachkenntnis. „Ich habe das bessere Naturell“, verkündete Trump. Und diesen absurden Satz wiederholte er gleich mehrfach. Sie entgegnete nur: „Wow.“

Größter Gender Gap aller Zeiten

Würden nur die amerikanischen Frauen wählen, hätte Hillary den Sieg schon in der Tasche. 60 Prozent wollen Clinton wählen. Aber was wollen die Männer? Die Mehrheit will Trump. Selbst für ein Land, in dem Feministinnen den Gender Gap traditionell als politisches Instrument einsetzen, ist er diesmal gigantisch.

Siri Hustvedt: Ich habe große Angst

Sonia Mikich (Foto li) traf die Schriftstellerin in New York und sprach mit ihr über die bevorstehenden Wahlen. Hustvedt wählt Clinton – und ärgert sich über die Klischees. Das Gespräch der WDR-Chefredakteurin ist Teil der langen USA-Nacht in der ARD von Sonntag auf Montag: „Wie ticken die Amerikaner?“ Wir sehen, wie zerrissen das Land ist.
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